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Freude am Feiern

Japaner zählen zu den wenigen Völkern mit stark ausgeprägten, jahrtausendealten Ritualen, die auch noch heute von großer Bedeutung sind. Die Festivitäten bedienen die verschiedensten Geschmäcker und Zeiten des Jahres, umdass Japan’s Kultur von Zeremonien geprägt ist.

Glaube

Um die feierfreudige Kultur Japans vollganz verstehen zu können, ist es wichtig zu wissen, dass das moderne Japan nicht von einer Religion, sondern mehreren geprägt ist. Die heutige Kultur ist somit eine Verschmelzung vieler unterschiedlicher Komponenten verschiedenster Glauben. Der Gedanke, dass mehrere Religionen zu einer verschmelzen gefällt; 83% aller Japaner glauben zum Beispiel an Weisheiten des Shinto, einer sehr naturverbundenen Religion; Verschiedene Kami, bzw. Naturgötter, werden durch Naturobjekte symbolisiert. Verschiedene Gebete, gelten den verschiedenen Kami. Zur gleichen Zeit bedienen sich Japaner bei Beerdigungen dem Buddhismus. Mehr als 93% bevorzugen die Riten dieser Religion, um die Toten zu würdigen. Hochzeiten hingegen werden im Glauben des Shintoismus zelebriert.

Purifizierung

All diese Traditionen und Zeremonien haben eines gemeinsam: Purifizierung von Körper und Geist. In der praktischen Anwednung bedeutet dies, dass viele Riten mit Wasser ausgetragen werden. Dieses Zeremonie, auch “Harae” genannt, befreit die Teilnehmer von negative Energien. Anschließend feiert man dann das sogenannte Matsuri Fest.

Rituale und Festivitäten

Oho-Harahe Eines der wichtigsten und traditionellsten Zeremonien der Shinto Religion. Findet zweimal im Jahr, zum sechsten und zwölften Monat statt. Bei dieser 30 tägigen Routine befreien sich die Japaner von Umweltverschmutzungen, Sünde und anderen Verunreinigungen.

Misogi Misogi ist Teil des Oho-harahe und involviert eine eiskalte Dusche. Diese Zeremonie vertreibt böse Kräfte aus dem Körper des Zelebrierenden.

Hadaka Matsuri oder Fest der nackten Männer Die Zeremonie des Hadaka Matsuri basiert auf jahrhundertealter Riten, als Teile Japans von Unglück und Krankheiten heimgesucht wurden. Man glaubte, dass der Körper eines nackten Mannes wie ein Magnet auf diese bösen Kräfte wirkte und somit wurde ein Mann pro Dorf gewählt, diese Aufgabe auf sich zu nehmen – dem sogenannten Shin – Otoko. Die Bewohner des Dorfes fassten den Körper des nackten Mannes an, umdass so die Kräfte den Körper wechselten. Der nackte Mann wurde dann ins Exil gesendet und durfte nie mehr wiederkehren. Heutzutage zelebriert man die Männer mit einem Ritual, bei welchem Männer in leichter Kleidung den sogenannten Shingi, einen glücksbringenden Stab im Schlamm suchen.
Hadaka Matsuri ancient rituals of Japan

Hanami Matsuri Gehört zu den romantischsten Festen Japans. Matsuri (Festival) zelebriert das erblühen des Sakurabaums, der Schönheit der fragilen Blüten und dem Sturm an weißrosanen Blüten an windigen Tagen. Das Fest symbolisiert das Leben: Die Schönheit, aber auch die Vergänglichkeit und regt zum positiven Leben an. Familien und Freunde treffen sich alljährlich zu Picknicken unter den Bäumen, trinken Sake und genießen die Kurzen Tage der blühenden Sakura zwischen Mörz und Mai. Mehr zu Hanami in unserem Blogpost!

Shogatsu das Neujahresritual wird in ganz Japan gefeiert. Häuser werden gereinigt, neue Kleider getragen und besonderes Essen zubereitet. Um Mitternacht dann, besuchen Japaner die lokalen Tempel um der Gongzeremonie beizuwohnen. Hier wird ein Gong genau 108 Mal geschlagen um 108 Sünden des Menschen zu vertreiben

Chado eine Form des Teegenusses gehört zu den ältesten Riten Japans, Bürger erlernen die Routine des Chado in mehreren Jahren der Anstrengung und somit gehört diese Zeremonie denjenigen, die hartes Studium nicht scheuen. Das Teeritual wird von Frauen in Kimonos bereitet, Männer mit absolvierter Lehre des Rituals dürfen beiwohnen.

The art of Chado Ancient Rituals of Japan

Obon Natürlich gibt es weitere, unzählige Zeremonien in Japan, wie zum Beispiel das Obon. Auch bekannt als Laternenfestival, reicht diese Kultur derweil in westliche Feste. Buddhistische Mönche bereiten Laternen, die dann durch Heißluft der im inneren befindlichen Kerzen, gen Himmel steigen. Die Laternen würdigen die Toten.

Obon visual 2

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