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Ayurveda gilt als die älteste Gesundheitslehre der Welt. Diese 5.000 Jahre alte Naturheil-Tradition ist mit keiner Religion verbunden, sondern entstammt der vedischen Kultur aus Indien. Erfahrene Lehrer gaben ihr Wissen an ihre Schüler weiter. Bis heute wird Ayurveda noch auf der ganzen Welt praktiziert.

Das Wort Ayurveda findet seinen Ursprung im Sanskrit, wobei Ayus für Leben und Veda für Wissenschaft steht. Dementsprechend kann Ayurveda mit „Wissenschaft vom Leben“ übersetzt werden. Die Balance zwischen Körper, Seele und Geist gilt als das grundlegende Prinzip. Der Fokus liegt auf der Vermeidung von Krankheiten und dem Erhalt von Vitalität und Gesundheit. Dabei helfen Empfehlungen, die auf den individuellen ayurvedischen Typ abgestimmt sind, den Körper von Giftstoffen zu befreien. Ayurveda liefert Anregungen zu Ernährung, Lebensstil, Verhalten und Geisteszustand.

„Wir können unser Inneres nicht mit einem Peeling reinigen, aber wir können hilfreiche Methoden erlernen, um Organe und Geist von Ballast zu befreien. Das ist die Kunst des Ayurveda“ – Sebastian Pole, Discovering the True You with Ayurveda

DOSHAS

Unser Fingerabdruck ist einmalig, so auch unsere ayurvedische Konstitution. Jeder Mensch hat ein einzigartiges Energiemuster aus drei Energien, den Doshas, die unsere persönliche Natur prägen. Dieses Energiemuster wird bei unserer Geburt festgelegt. In Jedem von uns finden sich alle drei Doshas wieder, allerdings dominieren meistens eine oder zwei dieser Energien. Eine Anzahl an inneren und äußeren Faktoren kann unsere Doshas beeinflussen. Daher ist es wichtig, sich richtig zu ernähren, um die natürliche Balance dieser Energien aufrecht zu erhalten.

Die drei Doshas sind Vata (Luft und Raum), Pitta (Feuer und Wasser) und Kapha (Erde und Wasser). Ist Vata die dominante Energie im Körper einer Person, dann ist sie meist schlank, enthusiastisch, energiegeladen und wechselhaft. Pitta-Typen sind intelligent, angespannt und ehrgeizig. Gelassen, systematisch, warmherzig und fürsorglich sind hingegen die Kapha-Menschen.

IN BALANCE

Jede dieser drei Energien kann in oder aus der Balance sein. Wenn die Vata-Energie ausgeglichen ist, dann ist eine Person lebhaft und kreativ. Vata-Überschuss kann allerdings zu Angstzuständen, fehlender Konzentration, Schlaflosigkeit, Darmträgheit und trockener Haut führen. Ist die Pitta-Energie in Balance, ist diese Person warm, freundlich, diszipliniert, ein Initiator und guter Redner. Gerät diese Energie aus dem Gleichgewicht, so kann dies zu Triebhaftigkeit, Reizbarkeit, Magenproblemen und Entzündungen führen. Eine Person mit Kapha-Konstitution ist sehr fürsorgend und unterstützend, wenn die Energie ausgeglichen ist. Andernfalls kann es zu Trägheit, Gewichtszunahme und Nebenhöhlenentzündungen kommen.

Ein wichtiges Ziel des Ayurveda ist es, unseren Idealzustand zu finden, indem die Energien ausbalanciert sind. Ayurveda bietet spezielle Ernährungsweisen, Kräuter, Aromatherapie, Massagen, Musik, Yoga oder Meditation, um das Gleichgewicht zu finden. Nur wenn Körper, Seele und Geist ausgeglichen sind, können wir uns von unserer besten Seite zeigen.

AYURVEDA IN DER PRAXIS

Wir haben sechs Tipps zusammen-gestellt, um die ayurvedischen Prinzipien unkompliziert in den Alltag integrieren zu können.
1. Honig-Wasser am Morgen
Einen Teelöffel Bio-Honig in einem Glas mit stillem Wasser aufzulösen hilft, Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren.
2. Morgendliche Massage
Greifen Sie morgens zu unserem Shanti Chakra Körper- und Massageöl, denn Massagen regen die Durchblutung an, stimulieren die Organe und wirken sich entspannend auf Körper, Geist und Seele aus. Anschließend abduschen – für einen entspannten Start in den Tag!
3. Spaziergang im Grünen
Gehen ist eine der besten Bewegungsformen. Es schenkt mentalen, physischen und emotionalen Frieden ohne unseren Körper zu belasten.
4. Dosha-gerechte Ernährung
Kochen Sie so oft wie möglich mit gesunden Kräutern und Gewürzen, wie frischem Ingwer, Kurkuma, Knoblauch, Kreuzkümmel und schwarzem Pfeffer. Laut Ayurveda haben diese Gewürze Eigenschaften, die sich positiv auf die Verdauung auswirken, Organe schützen und den Stoffwechsel anregen können.
5. Erholsamer Schlaf
Körper und Geist brauchen Zeit, um sich zu erholen und zu entgiften. Unser Schlaf unterstützt sie dabei. Ein warmes, entspannendes Bad vor dem Schlafen gehen wirkt Wunder.
6. Meditation
Schalten Sie ab, vergessen Sie die Welt für ein paar Minuten und gönnen Sie sich eine Pause. Setzen Sie sich mit geschlossenen Augen aufrecht hin und hören Sie in sich hinein oder lauschen Sie einer geführten Meditation.

Sie möchten mehr über Ayurveda erfahren? Wir empfehlen “The Wheel of Healing with Ayurveda” von Michelle Fondin. (www.thewheelofhealing.com)

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