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Zu dieser Jahreszeit fühlt sich Schenken richtig an. Dabei geht es nicht um materielle Dinge, sondern um selbstloses Geben ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Die Belohnung dafür erhält man sofort: Schenken fühlt sich gut an. Spätestens jetzt ist der richtige Zeitpunkt im Jahr, um dankbar zu sein für die Geschenke, die das Universum für uns bereit hält.

In unserer lauten, medien-gesteuerten Welt ist es ein wahres Geschenk, die ungeteilte Aufmerksamkeit einer Person zu erhalten. Wenn wir einfach das Handy weglegen, zeigen wir, dass wir wirklich ganz bei einer Person sind. Es gibt so viele verschiedene Wege, andere oder uns selbst zu beschenken: Zeit, Energie, Mitgefühl und Liebe können bedeutsame Geschenke sein. Auch uns selbst Liebe zu schenken ist dabei nicht zu unterschätzen – nur so können wir die positiven Gefühle, die dadurch entstehen, mit anderen teilen.

DANKBAR SEIN

Dankbarkeit zu zeigen hilft uns, den Blick für all die guten Dinge in unserem Leben zu schärfen, anstatt all das als selbstverständlich anzusehen. „Dankbarkeit entsteht, wenn wir über unsere Erwartungen hinaus mit Liebenswürdigkeit bedacht werden”, so der Kolumnist David Brooks. „Dankbarkeit ist das Lachen des Herzens, das sich nach einem unerwarteten positiven Ereignis einstellt.” US-Wissenschaftler haben heraus-gefunden, dass Menschen, die häufig Dankbarkeit zeigen, ruhiger und entspannter auf Stress reagieren, einen niedrigeren Ruhepuls haben und deshalb weniger zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen neigen. Diese Testpersonen hatten zudem höhere Werte an gutem Cholesterin, niedrigere Werte an schlechtem Cholesterin sowie niedrigere Kreatinin-Werte, was wiederum auf eine gute Nierenfunktion hinweist. Selbstloses Geben und Dankbarkeit sind wunderbare Wege, um Freude in das Leben anderer Menschen und auch in das eigene zu bringen. Es bedarf keiner großen Mühen, und doch ist die Wirkung unbezahlbar. Zu Geben macht uns glücklich, wirkt sich erwiesenermaßen positiv auf unsere körperliche und psychische Gesundheit aus und ist auch noch ansteckend.

Senden Sie einer Person gute Wünsche, Glück und Freude, wenn Sie sie treffen. Diese Art des stillen Gebens kann sehr kraftvoll sein. –
Deepak Chopra

ALLGEMEINGÜLTIGE GESCHENKE

Der großzügigste Geber ist unser Universum, ohne dessen zahlreiche Geschenke gäbe es kein Leben. Durch die allgegenwärtige Technik ist unsere Verbindung zur Natur verloren gegangen. Für unsere grundlegenden Bedürfnisse verlassen wir uns trotzdem auf Mutter Erde: Sie versorgt uns mit Wasser, Nahrung, Schutz, Medizin und vielem mehr. Dank dieser Geschenke können wir psychisch und körperlich gesund bleiben. Denken Sie einmal an das friedliche Gefühl, das beim Anblick eines Sonnenuntergangs in uns aufkommt, wie sehr uns hohe Berge faszinieren und wie uns tiefblaue Wasserfälle zum Staunen bringen können. Abgesehen von diesen besonderen Geschenken bietet die Natur uns noch so viel mehr wie Kunst, Spiritualität und Schönheit. Wir sollten unseren Planeten als etwas Besonderes hinnehmen, ihn respektieren und pflegen, um all diese einzigartigen Schätze zu schützen. Schließlich beschenkt uns Mutter Erde schon seit über viereinhalb Milliarden Jahren…

DIE TRADITION DES GEBENS

Im Christentum steht das Geben von Geschenken symbolisch für die Geschenke der Weisen an das Jesuskind: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Allerdings geht die Tradition des Schenkens zu dieser Jahreszeit auf eine noch ältere Tradition zurück. In Europa und dem Nahen Osten beschenkten sich Heiden zu Winterfesten, insbesondere im Dezember zu Saturnalia, einem Fest zu Ehren Saturns, dem Gott der Landwirtschaft.

DAS GESETZ VOM GEBEN UND EMPFANGEN

Deepak Chopra – seines Zeichens Physiker, Redner, Autor und Guru – glaubt fest an die Kraft des Gebens. „Nimm Dir vor, Jeden zu beschenken, der Dir begegnet”, sagt er. „So lange Du gibst, wirst Du auch erhalten. Je mehr Du gibst, umso mehr Selbstbewusstsein wirst Du erlangen. Und weil Du mehr Selbstbewusstsein erhältst, wird Deine Fähigkeit zu Geben wachsen.” Eines von Deepak Chopras sieben geistigen Gesetzen des Erfolges ist das Gesetz des Gebens und Empfangens. Es besagt, dass das Universum durch einen dynamischen Austausch agiert. Geben und Empfangen sind demnach verschiedene Bestandteile des Energieflusses im Universum. Sind wir gewillt, das zu geben, was wir selbst begehren, so erhalten wir den Reichtum des Universums in unserem Leben aufrecht. Mit anderen Worten: Sind Sie auf der Suche nach Glück, dann machen Sie andere glücklich, und das Glück wird zu Ihnen zurückkommen.

DREI EINFACHE SCHRITTE
Deepak Chopra nennt drei Schritte, um das Gesetz des Gebens und Empfanges zu aktivieren:
1. Schenken Sie Jedem mit dem Sie in Kontakt kommen etwas Einfaches wie ein Kompliment, eine Blume oder ein Gebet.
2. Empfangen Sie alle Geschenke, die das Leben Ihnen gibt, in Dankbarkeit – die Geschenke der Natur, das Lächeln eines Freundes oder materielles Gut.
3. Verpflichten Sie sich dazu, die wertvollsten Geschenke im Leben weiterzugeben: Fürsorge, Zuneigung, Wertschätzung und Liebe. Sagen Sie zu sich selbst „Jedes Mal, wenn ich jemanden treffe, wünsche ich ihm oder ihr im Stillen Glück, Freude und Zufriedenheit”. (chopra.com)

ZURÜCKGEBEN

Lassen Sie uns versuchen, zum Ende diesen Jahres mehr zu geben: mehr Liebe, mehr Aufmerksamkeit und insbesonder mehr Dankbarkeit.

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