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Heutzutage sorgen sich immer mehr Menschen um unseren Planeten – und das zu Recht. Laut des Global Environment Outlook: Environment for the future we want (GEO-5) – einem Report, der jährlich vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen herausgegeben wird – hat unser Konsum und die damit verbundene Produktion unvorstellbare Dimensionen erreicht. Der Report besagt, dass „wir gemeinsam die Ressourcen der Erde in einem Ausmaß und einer Intensität nutzen, das die Kapazitäten und Fähigkeiten des Öko-Systems, Abfall zu absorbieren und zu neutralisieren, übersteigt.

Die Zahlen und Statistiken malen ein düsteres Bild und häufig wirken die Probleme zu überwältigend und unbezwingbar, als das unsere individuellen Handlungen einen Unterschied machen könnten. Doch große Veränderungen beginnen meistens im Kleinen. Während wir die globale Umweltkrise im Blick und in unseren Herzen haben, sollten wir uns auf die kleinen Dinge konzentrieren, die wir tun können, um umweltbewusster und nachhaltiger zu leben.

1. Mehr Gemüse auf den Teller.

Es mag überraschend klingen, aber Studien zeigen, dass durch die Nutztierhaltung mehr Treibhausgase freigesetzt werden, als durch all die Flugzeuge, Züge und Autos auf diesem Planeten zusammen. Kein Fleisch mehr zu essen kann demnach mehr zum Schutz der Umwelt beitragen, als auf das Auto zu verzichten. Wir haben einige interessante Fakten zu diesem Thema für Euch gesammelt: Kühe stoßen riesige Mengen an Methangas aus, das wiederum 21 Mal mehr zur Erderwärmung beiträgt als Kohlendioxid. Durch den Fleischkonsum werden viel zu viele Kühe gezüchtet. Die Konsequenz daraus: Mehr und mehr Wälder werden abgeholzt, um mehr Weideflächen für die Kühe zu schaffen. „Mit dem Sterben der Wälder versiegt auch der natürliche Kohlenstoffspeicher der Erde.”

2. Verzichte ab und zu aufs Shoppen und treff Dich stattdessen zur Kleidertauschparty mit Freunden.

Dies ist nicht nur eine nachhaltige Idee, sondern Kleidertauschparties machen einfach richtig viel Spaß! Jede Freundin soll mindestens fünf Kleidungsstücke mitbringen und schon kann’s losgehen. Auch zu diesem Thema haben wir ein paar Daten und Fakten parat: Der durchschnittliche Bürger in westlichen Industrienationen wirft pro Jahr rund 30 kg an Kleidung und Textilien fort. Um 1 kg Baumwolle zu produzieren werden 10.000 Liter Wasser benötigt. Spare Wasser und adoptiere die aussortierte Jeans Deiner Freundin.

3. Steige auf grüne Haushaltsprodukte um.

Wusstest Du, dass Natron und Essig Dein Zuhause genauso gut reinigen und desodorieren können, wie konventionelle Putzmittel? Auf grüne Haushaltsprodukte umzustellen reduziert die Verwendung von giftigen, umweltbelastenden und gefährlichen Chemikalien, die in Haushaltsprodukten häufig verwendet werden. Und vergiss nicht, die Reinigungsbehälter wiederzuverwenden. Laut Stephanie Wear vom The Nature Conservancy kann „der Verpackungsmüll um 48 kg reduziert werden, wenn Behälter wiederverwendet und Allzweckreiniger benutzt werden. Zudem werden dadurch 112 kg weniger Treibhausgase freigesetzt.” Dies ist ein einfacher Schritt mit einer großen Wirkung – nicht nur für den Planeten, sondern auch für Dein persönliches Umfeld.

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